Portraits, 1999

Acadia University Art Gallery, Wolfville, NS Canada 
series of 4 drawings; graphite on paper; each app. 29" x 75" (75 x 190 cm) / 

Serie aus 4 Zeichnungen; Graphit auf Papier; je ca. 75 cm x 190 cm

New drawings develop. I am working with paper in a human-size format - 75cm x 180cm. The drawings consist of a head-like shape made with a thick graphite pencil in an approximate head-height, actually a little bit higher, so that you have to look up when you face them. The drawing is just one layer of graphite, yet so thick that it appears to be a leaden surface. The markmaking remains evident.

The shapes are reminiscent of the forms that I look at - and work with - in my current sculptural works. The drawings become very physical, yet they are very graphic at the same time. The dark shapes work with light and reflection. They appear to be present, have a silent identity in front of you.

 

What I like about them most, is that they work a bit like the sculptures - they seem to be familiar, yet they rest unknown. They have a presence that reflects on the viewer as walking object inside a room, echoing the uprightness of the human body.

 

Neue Zeichnungen entstehen. Ich arbeite mit Papier in einem Format, das der Größe einer Person entspricht. (75 cm x 180 cm). Die Zeichnungen zeigen eine kopfähnliche flächige Form, die in der Höhe des Kopfes mit einem dicken Bleistift gezeichnet wurden.
Die Zeichnung ist nur eine Lage von Graphitschraffuren, allerdings so dick und dicht gesetzt, dass sie wie eine bleierne Oberfläche erscheint. Die Schraffuren des Graphitstiftes bleiben dabei sichtbar.

Die flächigen Zeichnungen erinnern an die Formen, die ich für meine bildhauerische Arbeit betrachte und bearbeite. Die Zeichnungen werden sehr körperhaft, sind aber gleichzeitig sehr grafisch.
Die dunklen Flächen reflektieren Licht und scheinen Wesenhaft da zu sein. Sie haben eine stille Identität neben uns und während die "ten black forms" uns in unserem Schritt verunsichern, sind sie wie stille Betrachter vor uns oder hinter unserem Rücken.

 

Was mir am meisten an ihnen als Teil der Ausstellung "Ten black Forms" gefällt, ist, dass sie ein bisschen wie die Skulpturen funktionieren. Sie erscheinen vertraut, bleiben aber fremd. Sie spiegeln mit ihrer Gegenwart den Betrachter als gehendes Objekt im Raum, sie verweisen auf unseren aufrechten Gang als menschliche Wesen. Sie sind stille Betrachter mit uns im Raum der Galerie.

Blue Moon, 2010 was exhibited at Sculpture Today: New Forces, New Forms; 2011/2012 at the Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park in Grand Rapids, Michigan, USA
VANESSA PASCHAKARNIS, PHYSICAL ENCOUNTERS / KOERPERLICHE BEGEGNUNGEN
VANESSA PASCHAKARNIS, SHADOWS OF DOMESTICATION
Vanessa with her "Bestia Romana", 2009
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© Vanessa Paschakarnis