Ten Black Forms, 2000

Solo exhibtion Acadia University Art Gallery, Wolfville, Nova Scotia (Canada) / Einzelausstellung Acadia University Art Gallery, Wolfville, Nova Scotia (Kanada)

The Ten Black Forms, 1998. People tend to think that they are dark, sinister or creepy. But no, they are gloomy, lively, encouraging and pushing your awareness.

The shapes of the ten black forms reference empty crab shells, yet their individual character, the surface texture, the color - a metallic black, and specific details of their actual form dynamic give them a presence apart from any evoked imagery.

Covering parts of the floor, the forms inhabit the viewer's walking-space, build up a layer of tension within a given space that keeps the visitor from any deliberate bypassing. The pieces literally reflect on the act of walking among them. The sculptural quality of the mass and density as objects is as important as their dynamic of embracing space and light. They divide the space in an above and an underneath - yet keep it open enough to include the viewer in this process.

The Ten Black Forms do reference imagery for an individual experience. The connotations that are associated with the shapes open up for specific formal relations. They rest without any definition in order to emphasize the importance of the moment of experience.

Just like Corporeal the scale and the shape of the forms is for a human encounter. They do have the quality of a shell, a shelter, could protect something. They echo bodily shapes, whether human or animal. They are very physical as things that interfere with your presence during the encounter. I like that they make you feel your body, let you be aware of your feet and make you move the muscles and bones of your back.

Portraits, 1999. New drawings develop. I am working with paper in a human-size format - 75cm x 180cm. The drawings consist of a head-like shape made with a thick graphite pencil in an approximate head-height, actually a little bit higher, so that you have to look up when you face them.

 

See also: “Opening remarks, Ten Black Forms” by John Greer

See also: “Ten Black Forms” by Cliff Eyland

See also: Review "Let's get physical" by Sharon Workman, Sunday Herald, February 20th, 2000

See also: Review "Ten Black Forms" by Judith Leidl, ArtsAtlantic

Ten Black Forms, 1998. Man neigt dazu, sie zunächst als dunkel, düster oder unheimlich zu betrachten. Aber nein, sie sind glühend, lebendig, aufmunternd, indem sie unserer Wahrnehmung einen leichten Stoß versetzen.

Die Gestalt der "Ten Black Forms" bezieht sich auf leere Krebsschalen, jedoch besitzen sie einen ganz individuellen Charakter. Die Größe, ihre Oberfläche, ihre Struktur, die Farbe – ein metallisches Schwarz und bestimmte Details der Dynamik der Form geben ihnen eine Erscheinung, die jenseits einer bestimmbaren bildlichen Referenz liegen. Die Formen bedecken Teile des Bodens und bewohnen den begehbaren Raum des Betrachters. Sie bauen eine Spannung in dem Raum der Galerie auf, der den Betrachter davon abhält, nur beiläufig vorbei zu schlendern. Die Arbeiten beziehen sich buchstäblich auf unser Durchschreiten der Fläche, die sie einnehmen.

Die plastische Qualität der Masse und Dichte der Objekte ist ebenso wichtig wie ihre Dynamik in der Umschließung von Raum und Licht. Sie teilen den Raum in ein "oberhalb" und "unterhalb", lassen dies aber soweit offen, dass sie den Betrachter mit einschließen.

Die "Ten Black Forms" benutzen eine Bildsprache, die sich auf ein individuelles Erfahren bezieht. Die mit diesen Formen verbundenen Assoziationen eröffnen die Möglichkeit für ein Bestimmen formaler Verwandschaften. Sie bleiben jedoch ohne klare Definition, um die Wichtigeit dieses aktiven Momentes der Erfahrung und Assoziation zu betonen.

Genau wie bei Corporeal ist die Größe und Form der Arbeiten für die Begegnung mit dem Menschen, dem Betrachter gewählt. Sie haben die Eigenschaften einer Muschel, einer Schutzhülle, ein Unterschlupf, der etwas beschützen könnte. Sie geben körperhafte Formen wieder – seien es menschliche oder tierische. Sie sind sehr körperlich als Dinge, die sich unserer Gegenwart während einer Begegnung wiedersetzen. Ich mag besonders, dass sie uns dazu verleiten unseren eigenen Körper zu fühlen, sie machen uns auf unsere Füße aufmerksam, auf das Laufen durch den Raum, und sie veranlassen, dass wir unweigerlich unsere Muskeln und Knochen im Rücken bewegen, dass wir uns fühlen, während wir sie genau betrachten.

Portraits, 1999. Neue Zeichnungen entstehen. Ich arbeite mit Papier in einem Format, das der Größe einer Person entspricht. (75 cm x 180 cm). Die Zeichnungen zeigen eine kopfähnliche flächige Form, die in der Höhe des Kopfes mit einem dicken Bleistift gezeichnet wurden.
Die Zeichnung ist nur eine Lage von Graphitschraffuren, allerdings so dick und dicht gesetzt, dass sie wie eine bleierne Oberfläche erscheint. Die Schraffuren des Graphitstiftes bleiben dabei sichtbar.

 

Blue Moon, 2010 was exhibited at Sculpture Today: New Forces, New Forms; 2011/2012 at the Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park in Grand Rapids, Michigan, USA
VANESSA PASCHAKARNIS, PHYSICAL ENCOUNTERS / KOERPERLICHE BEGEGNUNGEN
VANESSA PASCHAKARNIS, SHADOWS OF DOMESTICATION
Vanessa with her "Bestia Romana", 2009
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