Tying Line, 1996

Plaster, graphite, wax
121.92cm x 1.28cm x 81.28cm (48"x32"x32")

 

The piece entitled "Tying Line" exists so far only as a life-size maquette. It is made out of plaster over wire, partly covered with graphite powder. The "Tying Line" works with the idea of an imaginary waterlevel that is marked by a real object and comes into existence through an engaged encounter.

The tying line is the reassuring level that awakens one's notion of being grounded on the earth. It indicates the wrapping layer of space we are walking and moving in , the space that ties us to the world.

The movement of the tides is an ongoing process, always in transition, always on the level, projecting for us the ongoing and ever-present passing of time. The tide-line equals the horizon-line - our measure of location in space.

The presence of the sculpture will encourage one to come close, to engage - but at the same time to halt, to reconsider the approach. The viewer reflects on himself, relocating himself by recognizing his own presence in space, being immersed.

Carved in two different types of stone, the "tying line" will manifest an idea in form. Marked physically by material, the level in stone will ground the viewer psychologically as a being in the world. It allows you to look with the knees and realize that you share the space with the objects beside you.

The idea for the "Tying Line" clearly developed out of the piece "Crossing" and is further investigated in "Wading Through". Here, the viewer is able to enter the space in between two forms that work with a similar imaginary level indicated by a line that is carved into the marble forms.

Gips, Graphit, Wachs; 121,92 cm x 1,28 cm x 81,28 cm

 

Die Arbeit Ttying Line" existiert bisher nur als lebensgroßes Modell. Es ist aus Gips gefertigt und mit Graphitpulver versehen. Das Original soll aus schwarzem und weißem Granit gefertigt werden.
Die Idee für "Tying Line" entstand aus "Kreuzung" und wird weiter untersucht in der Arbeit "Wading Through" und der "Installation in einem Wasserbecken".

Die "verbindende Linie" markiert die Ebene, die uns beruhigend darauf hinweist, dass wir mit beiden Beinen fest auf dem Boden stehen. Sie zeigt uns die die Erde umschließende Schicht des Raumes an, in dem wir laufen und uns bewegen, der Raum durch den wir waten, der uns an die Erde bindet.

Das Gewicht des Steines, die Schwere und Substanz des Materials in dieser bestimmten Größe setzt die Formen dem eigenen Körper als gegenüberstehende Objekte entgegen und "erdet" den Betrachter psychologisch als ein Wesen in der Welt. Das Material und die Form sind ein Medium zur Kontemplation in einem Stadtgebiet und stellen sich in einer urbanen Umgebung dem rastlosen Stadtleben entgegen.

 

Die Bewegung der Gezeiten ist ein fortlaufender Prozess, immer im Übergang, immer auf einer Ebene, ständig und ohne Unterbrechung den Fluss der Zeit projizierend und dokumentierend. Die Gezeitenlinie entspricht der Horizontlinie, unserem Maß für Orientierung im Raum.

Die Präsenz der Skulptur wird den Passanten ermutigen, näher zu treten, wird seine Aufmerksamkeit anziehen und wird ihn gleichzeitig auffordern, inne zu halten, die Annäherung zu überdenken. Der Betrachter wird sich selber neu reflektieren, sich selber neu in seiner Umwelt bestimmen, dadurch, dass er seine eigene Bewegung im Raum neu erkennt – erkennt, dass er in denselben Raum wie die Skulptur eingetaucht ist und sich darin mit und zwischen anderen Objekten und Menschen bewegt. "Tying line" lässt uns mit den Knien sehen.

Blue Moon, 2010 was exhibited at Sculpture Today: New Forces, New Forms; 2011/2012 at the Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park in Grand Rapids, Michigan, USA
VANESSA PASCHAKARNIS, PHYSICAL ENCOUNTERS / KOERPERLICHE BEGEGNUNGEN
VANESSA PASCHAKARNIS, SHADOWS OF DOMESTICATION
Vanessa with her "Bestia Romana", 2009
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