About my work / Über meine Arbeit

I am interested in the “thing” as the conceptual other. By making objects - shadows, shields, bells, beasts, horns and guardians – I am referring to phenomena and feeling that transpire in the world of the individual. My forms seem familiar, but they rest unknown.

 

I try to physically charge an encounter through their visceral quality of surface and form, their presence as “thing”. The surface and the form of my objects are very distinct and they provoke a consideration of what they are and where they come from.

 

All my work is scaled in response to the human body in order to relate to the viewer in real space. I want you to look with your knees, see with your elbows and smell with your eyes, transcending the senses by opening up to the unfamiliar that is so much like us. Sculpture allows for an experience and I like to surround a person in an environment for contemplation that fine-tunes one’s awareness to distinguish – and to reconnect – mineral and animal and human.

 

While my work is foremost sincere and soulful, it is an optimistic confirmation of our presence as living creatures – responsive and alive in the world. 

In meiner Arbeit beschäftige ich mich mit dem “Ding” als konzeptuelles Gegenüber. Ich schaffe Objekte in Serien, die ich u.a. “Schatten”, “Schilde”, “Glocken”, “Bestien”, “Gehörnte Wesen” oder “Wächter” nenne und mit denen ich versuche auf Phänomene Bezug zu nehmen, die sich im Umfeld des Menschen ereignen.

Meine Formen scheinen vertraut, bleiben aber fremd.

 

Durch die viszerale Oberfläche meiner Skulpturen und die Anlehnung der Formen an uns Bekanntes, wie z.B. die Andeutung einer Skelettform, oder die Erscheinung einer Muskelform, aber auch durch die oft intensive oder auch überraschende Farbwahl, versuche ich eine Begegnung körperlich aufzuladen. Die Skulptur wird zum “Anderen” als gleichwertiges Objekt mit uns im Raum.

 

Die Oberflächen und die Gestalt meiner Skulpturen sind sehr spezifisch und gewollt – sie provozieren die Hinterfragung dessen, was sie sind oder darzustellen versuchen und woher sie kommen.

 

Meine Arbeiten sind generell im Maßstab unseres Körpers bemessen, denn ich möchte dem Betrachter im realen Raum begegnen. Ich möchte, dass er/ sie mit den Knien schaut, mit den Ellbogen riecht, mit den Augen tastet – die Sinne überschreitend, um sich dem Unbekannten zu öffnen das so selbstverständlich den Raum mit uns teilt, aber nie wirkt, als würde es dazugehören.

 

Skulptur   eröffnet eine Erfahrung und ich möchte den Betrachter in eine Raumsituation versetzen, die die Feinabstimmung seiner/ ihrer Wahrnehmung schärft, - um zu differenzieren oder zu verbinden - Materie – das Animalische – das Humane.

 

Meine Arbeit ist vor allem ehrlich und seelenvoll, und zugleich eine optimistische Bestätigung unseres Daseins als lebende Kreaturen – in Reaktion zum Erlebten – ganz im Leben – als Teil der Welt.

 

 

 

Blue Moon, 2010 was exhibited at Sculpture Today: New Forces, New Forms; 2011/2012 at the Frederik Meijer Gardens & Sculpture Park in Grand Rapids, Michigan, USA
VANESSA PASCHAKARNIS, PHYSICAL ENCOUNTERS / KOERPERLICHE BEGEGNUNGEN
VANESSA PASCHAKARNIS, SHADOWS OF DOMESTICATION
Vanessa with her "Bestia Romana", 2009
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© Vanessa Paschakarnis